20 Jahre Republic of Gamers, Teil 1: Frühe Erfolge von ROG mit Mainboards und Grafikkarten

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Im Jahr 2006 hatte die Welt des PC-Gamings einen Wendepunkt erreicht. Da neue Hardware- und Softwaretechnologien neue Gaming-Erlebnisse erschufen, war die Community geradezu besessen von der Leistung und optimierte und modifizierte die Hardware immer mehr, um die schnellsten Taktraten für die flüssigsten Frameraten (FPS) herauszuholen. Sogar Gelegenheitsnutzer versuchten sich im Übertakten. Auch die Ästhetik war im Wandel begriffen. Die beigen Kisten der 90er Jahre verschwanden rasch, als Anwender sich auf frische Designs und Modding verlegten, um ihre PCs individuell zu gestalten und ihre eigenen Visionen umsetzen.

ASUS erkannte schnell die Bedeutung dieser Trends, vor allem, weil viele unserer eigenen F&E-Ingenieure (Forschung & Entwicklung) selbst Gamer und Overclocker waren. Sie wollten Hardcore-Tüftlern helfen, das volle Potenzial ihrer CPUs und Grafikkarten auszuschöpfen, und gleichzeitig auch Neulingen den Zugang zu dieser Leistung erleichtern. Sie waren entschlossen, den Status quo der PC-Hardware-Branche in Frage zu stellen, und sie wollten dies mit Stil tun, indem sie PC-Komponenten auf das Niveau von Premiumprodukten hoben.

Diese wegweisenden Ingenieure und Enthusiasten gründeten innerhalb von ASUS eine neue Abteilung namens Project G und begannen mit der Arbeit an einem Mainboard mit dem Codenamen Pluto. Aus Project G wurde die Republic of Gamers, während aus Pluto das ursprüngliche Crosshair-Mainboard hervorging. Das ROG Crosshair definierte die Erwartungen an ein Mainboard neu, und seitdem steht ROG an der Spitze der Gaming- und Enthusiasten-Hardware.

In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Republic of Gamers eine Geschichte konstanter Innovation geschrieben. Zum Auftakt eines Jahres voller besonderer Jubiläumsveranstaltungen ist es nur passend, dass auf die zwanzig Jahre voller Erfolge zurückgeblickt wird, die uns hierher gebracht haben.

Dies ist der erste Teil unserer mehrteiligen ROG-Retrospektive zum 20-jährigen Jubiläum. Klicke hier, um den nächsten Teil zu lesen.

 

Das erste Crosshair setzte hohe Maßstäbe

Das ursprüngliche ROG Crosshair-Mainboard setzte neue Maßstäbe in der Ära der Dual-Core-Athlon-64-Prozessoren für Sockel AM2. Es bot die allerneueste Technologie in einem tweakerfreundlichen Paket, vollgepackt mit durchdachten Funktionen und großzügigen Extras.

Ein ROG Crosshair Mainboard von schräg oben

Wir haben das BIOS mit einer riesigen Auswahl an Tweaking-Optionen ausgestattet, mit denen Hardcore-Overclocker die wahren Grenzen von AMDs 90-nm-Silizium ausloten konnten. Während die Tiefe und Breite der Optionen auf erfahrene Enthusiasten zugeschnitten war, ermöglichte die Intuitivität der Benutzeroberfläche auch weniger erfahrenen Benutzern, mit nichts weiter als einem Aftermarket-Kühlkörper und einem kurzen Abstecher ins BIOS ganz einfach ein paar hundert MHz herauszuholen. Indem es komplexe Übertaktungsoptionen in einem benutzerfreundlichen BIOS zugänglich machte, brachte das Crosshair erfahrene Veteranen und neugierige Neulinge auf einer einzigen Plattform zusammen.

Ganz im Sinne des ROG-Geistes haben unsere Ingenieure auf dem gesamten Board neue Maßstäbe gesetzt. Der Audiobereich war auf einer SupremeFX-Erweiterungskarte untergebracht, wodurch der Codec-Chip und wichtige Schaltkreise von Störgeräuschen auf Board-Ebene ferngehalten wurden, die die Klangqualität beeinträchtigen könnten. Ein LCD-Display im hinteren Anschlussbereich übersetzte kryptische POST-Codes in eine verständlichere Sprache, um bei der Fehlerbehebung von Boot-Problemen zu helfen, während integrierte Tasten praktische Schnellzugriffe für Power, Reset und das Löschen des CMOS boten.

Das Crosshair verfügte sogar über zusätzliche LEDs, um wichtige Bereiche des Boards und des I/O-Clusters zu beleuchten. Auch wenn sie nicht in den Millionen von Farbtönen leuchteten, die moderne ARGB-Beleuchtung bietet, erleichterten die LEDs die Arbeit in den schattigen Bereichen eines Gehäuses und das Anschließen von Peripheriegeräten, ohne in der Dunkelheit einer LAN-Party herumtasten zu müssen. Außerdem warfen sie einen unverwechselbaren Schein durch das Gehäusefenster.

Sowohl Tech-Medien als auch Benutzer lobten das Crosshair für seine Leistung und die Liebe zum Detail. ROG hatte mit seinem ersten Produkt die Messlatte für die Erwartungen hochgelegt und eine klare Richtung für die Zukunft vorgegeben.

 

Tuning neu definiert: Leistung freisetzen und übertakten

Das Crosshair war nur das erste einer Reihe von ROG-Mainboards, die Overclockern neue Möglichkeiten boten, die Grenzen zu verschieben. Nachfolgende Mainboards führten völlig neue Wege zur Systemoptimierung und -überwachung ein, sowie spezielle Funktionen für die Kühlung unter null Grad Celsius. Unsere Ingenieure entschlüsselten die Geheimnisse neuer Plattformen und entwickelten maßgeschneiderte Hardware, um Benchmark-Rekorde zu jagen.

Ein ROG-Mainboard für unter Null Grad Celsius Overclocking

Wissen und Kontrolle geben extremen Overclockern den nötigen Einblick in jeden Aspekt der Funktionsweise ihrer Systeme – und die Möglichkeit, Parameter nach Belieben zu ändern. Im Laufe der Jahre hat ROG dieser Community dies nicht nur durch das BIOS und herkömmliche Tuning-Anwendungen ermöglicht, sondern auch durch einzigartigere Methoden. Mit dem Rampage Extreme, das 2008 auf den Markt kam, führten wir integrierte TweakIt-Tasten ein, die mit einem externen LCD-Modul kombiniert wurden. Mit diesen Bedienelementen konnten Overclocker Taktraten und Spannungen im Handumdrehen anpassen, ohne das BIOS aufzurufen oder das Betriebssystem zu laden. Das Display lieferte einen sofortigen Überblick über wichtige Systemvariablen und ermöglichte es den Benutzern zudem, beim Booten des Boards zwischen verschiedenen BIOS-Versionen zu wählen.

Ein externes LCD Modul für Systeminformationen von ROG

Wie die meisten ROG-Funktionen haben sich TweakIt und sein LCD-Begleiter im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Sie wurden in der ursprünglichen OC-Station vereint und brachten Hardware-Überwachung und Übertaktungssteuerung in einen 5,25-Zoll-Einschub, der in ein Gehäuse eingebaut oder eigenständig verwendet werden konnte. Die OC-Station inspirierte später die ROG Front Base, einen noch funktionsreicheren Einschub, der Peripherieanschlüsse und weitere Spezialfunktionen bot, wie zum Beispiel eine Escape-Mode-Taste, mit der du deine geheime Gaming-Session sofort verbergen konntest. Dann kam das OC-Panel, das noch umfangreichere Einstellungs- und Überwachungsmöglichkeiten in einem kompakten Modul bot, das eigenständig stehen oder in einen Laufwerksschacht eingesteckt werden konnte.

Als der Wettlauf um Übertaktungsrekorde richtig in Fahrt kam, griffen professionelle Übertakter zu exotischen Kühlmethoden mit Temperaturen von unter null Grad, um in den Ranglisten aufzusteigen. Da sich Chips bei extrem niedrigen Temperaturen anders verhalten, mussten die ROG-Ingenieure eine Reihe von Herausforderungen meistern, um diese Kühlmethoden zu unterstützen. Wir haben einen speziellen LN2-Modus entwickelt, der zahlreiche Anpassungen vornimmt, um dies auszugleichen, darunter das Deaktivieren von Elementen der Temperaturüberwachung, die in eisigen Umgebungen schlecht reagieren.

Selbst im LN2-Modus sind manche CPUs unter bestimmten Temperaturen immer noch instabil. Wir haben diese sogenannten „Cold Bugs“ mit dem Slow-Modus in den Griff bekommen, der die CPU-Taktfrequenz sofort drosselt, um die Stabilität zu verbessern. Der Slow-Modus ist über einen einfachen Schalter zugänglich und ermöglicht es Extrem-Overclockern, die Frequenzen ganz einfach zurückzufahren, während sie darauf warten, dass ihre LN2-Behälter die optimale Temperatur erreichen. Außerdem bietet er ein Zeitfenster, um Anwendungen für Benchmarks vorzubereiten und Screenshots zu machen, um die Ergebnisse zu dokumentieren.

Langsame Modi und Systemstillstände sind für Gamer und Gelegenheits-Overclocker vielleicht nicht direkt relevant, aber die Erkenntnisse, die wir an der Spitze der Technik gewinnen, fließen oft in die Technologien ein, die wir der breiten Masse anbieten. So war es auch bei der ROG Guandu Bridge, einem High-End-X79-Mainboard mit Slots für maßgeschneiderte Hardwaremodule, die bestimmte Arten des Overclockings verbesserten. Der Zeitpunkt für die Guandu Bridge war letztendlich nicht günstig, sodass das Mainboard nie in Produktion ging. Das Wissen, das unsere Ingenieure während der Entwicklung gewonnen haben, floss jedoch in den ASUS exklusiven OC-Socket für X99-Mainboards ein, der mit dem ROG Rampage V Extreme eingeführt wurde. Der OC-Socket erweiterte die Spielräume für das Übertakten, indem er zusätzliche Pins an der CPU nutzte, um die Signalerdung und die Spannungsversorgung zu verbessern.

ROG’s Guandu Bridge für Multi-GPU-Settings

Da ROG-Produkte sowohl für Gamer als auch für Performance-Junkies der Spitzenklasse konzipiert sind, müssen die Bedürfnisse jeder Gruppe sorgfältig abwägt werden. So unterstützte das Rampage III Extreme beispielsweise SLI mit bis zu drei Karten – eine Konfiguration, die für Multi-GPU-Gaming mehr als ausreichend war. Mit einem optionalen ROG Xpander-Board konnten jedoch auch vier Karten betrieben werden. Der Xpander nutzte zwei Switch-Chips mit dedizierter Kühlung, um die PCI-Express-Kapazität des Mainboards zu verteilen und so maximale Leistung mit Quad-SLI zu erzielen. Obwohl dies die Kompatibilität mit Gehäusen beeinträchtigte, bot es Benchmark-Enthusiasten mit offenen Systemen eine ideale Konfiguration, um Rekorde aufzustellen.

Einige der Bemühungen von ROG zur Leistungssteigerung finden hinter den Kulissen statt. Im Jahr 2012 begannen wir damit, Speicherprofile für die einzelnen ICs zu optimieren, die in beliebten, auf Enthusiasten- -orientierte DIMMs verwendet werden. Diese Optimierung betraf nicht nur Timings und Spannungen, sondern auch den Mikrocode, der die Speichersignale beeinflusst. Das ist einer der Gründe, warum ROG-Mainboards durchweg einige der höchsten Speichergeschwindigkeiten erreichen.

Als erfahrene Tüftler wissen die Ingenieure von ROG nur zu gut, dass Übertaktung nicht immer nach Plan verläuft. Man weiß nie wirklich, wo die Grenze liegt, bis man sie überschreitet. Deshalb haben wir einen internen Watchdog entwickelt, der Mainboards hilft, sich nach fehlgeschlagenen Startversuchen wieder zu erholen. Er löst aus, wenn das Mainboard während des POST nicht mehr reagiert, und veranlasst einen Neustart mit den Standardeinstellungen, die immer funktionieren sollten. Das Booten im abgesicherten Modus kann auch manuell durch Gedrückthalten des Netzschalters erfolgen, was Overclockern den Aufwand erspart, das CMOS zurückzusetzen, wenn sie an ihre Grenzen stoßen.

 

Grafikkarten bekommen die ROG-Behandlung

Seit 2008 hat sich in der Welt der Grafikkarten viel verändert, aber schon damals war diese Komponente mit Abstand die wichtigste für die Gaming-Leistung. Es dauerte nicht lange, bis die ROG-Ingenieure dieselben Designphilosophien, die unsere Mainboards prägten, auf Grafikkarten-Prototypen anwendeten – einschließlich unserer Besessenheit, Overclockern die Schlüssel zum Erfolg zu geben.

Eine Matrix EN9600GT - die erste Grafikkarte von Republic of Gamers

Wir stiegen 2008 mit der Matrix EN9600GT und EN9800GT in den Grafikkartenmarkt ein. Wie es sich gehört, konntest du mit unserem mitgelieferten iTracker-Dienstprogramm mit wenigen Klicks die Taktrate, Spannung und das Verhalten der Lüfter anpassen. Die Software bot mehrere Profile für verschiedene Szenarien sowie Echtzeitüberwachung für die GPU, Temperatur, Spannung und andere wichtige Variablen.

Die Karte selbst war mit intelligenten Funktionen ausgestattet, wie einem proaktiven Kühlalgorithmus, der auf Änderungen der GPU-Auslastung reagierte, anstatt auf die entsprechenden Auswirkungen auf die Temperatur zu warten. Die neue ROG Matrix GeForce RTX 5090 greift auf die Designsprache dieses ersten ROG-Vorstoßes in den Grafikkartenbereich zurück, wenn auch mit einem viel größeren Kühler und einer Anordnung aus vier Lüftern.

Die Matrix passte zudem die Anzahl der aktiven Leistungsphasen an die GPU-Auslastung an, um unabhängig von den Bedingungen optimale Effizienz zu gewährleisten. Durch die Senkung des Stromverbrauchs musste der Kühler weniger Wärme abführen, sodass die Lüfter bei geringer Auslastung wie beim Surfen im Internet oder beim Filmeschauen langsamer und leiser laufen konnten. Eine ähnliche 0-dB-Technologie findet sich heute in vielen ROG-Produkten – wir weigern uns, Kompromisse bei der Leistung einzugehen, sei es bei Bildraten, Kühlleistung oder Geräuschentwicklung.

Nachfolgende Matrix-Karten eröffneten Möglichkeiten, Mainboard-Funktionen in die Grafikwelt zu übertragen. Die Matrix GTX 285 ermöglichte über iTracker Anpassungen des Speichertaktes und brachte damit eine neue Dimension der Leistungsoptimierung für den VRAM. Um die Wiederherstellung zu vereinfachen, wenn die Optimierung unvermeidlich zu weit ging, fügten wir einen Safe-Mode-Schalter hinzu, der die Karte mit ihren Standardeinstellungen startete. Overclocker konnten mit mehr Zuversicht höhere Geschwindigkeiten anstreben, da sie wussten, dass diese Reset-Funktion ihnen den Rücken freihielt.

Eine Matrix GTX 285 mit vier Bildern der Features wie iTracker zum anpassen der Taktraten

Die Matrix GTX 285 strahlte 2009 zudem in bunten Farben, lange bevor RGB-LEDs zum Standard bei Gaming-Gear wurden. Man könnte ihr beleuchtetes Logo als Vorläufer moderner RGB-LED-Effekte bezeichnen. Es änderte seine Farbe je nach GPU-Auslastung und je nachdem, ob die -Karte im Safe Mode lief, und lieferte so einen sofortigen visuellen Hinweis. Schon damals legten wir großen Wert auf Designelemente, die wertvolle Funktionalität mit auffälliger Form verbanden.

Ein Großteil der Arbeit, die in ROG-Grafikkarten steckt, konzentriert sich auf die Kühlung, wo wir einen ähnlichen Weg wie bei unseren Mainboards eingeschlagen haben. Die Poseidon GTX 780 brachte hybriden Ansatz in die Grafikwelt mit einem Kühler, der sowohl mit Flüssigkeit als auch mit Luft betrieben werden kann. Der Einbau der Poseidon in einen Flüssigkeitskreislauf senkte die Temperaturen um bis zu 24 °C – eine deutliche Verbesserung gegenüber herkömmlicher Luftkühlung. Und dank der Standard-G1/4-Zoll-Anschlüsse, die mit den in der Community weit verbreiteten Anschlüssen kompatibel sind, war das unglaublich einfach.

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Kühlung unter dem Gefrierpunkt ist der beste Weg, um die maximale GPU-Leistung herauszuholen, birgt aber auch die Gefahr von Frost, der Probleme für andere Siliziumkomponenten verursacht. Dieses kühlende Nebenprodukt kann „Cold Bugs“ im Grafikspeicher auslösen und Instabilität verursachen, die Rekordläufe zunichtemacht. Deshalb haben wir einen Speicher-Defroster entwickelt, um die VRAM-Chips warm genug zu halten und Probleme zu vermeiden. Der Defroster wird per Knopfdruck auf der Karte aktiviert und ist sogar auf einem separaten Schaltkreis isoliert, um Störungen bei der Stromversorgung des restlichen Teils der Karte zu vermeiden.

Als Heimat der Besten der Besten hat die Republic of Gamers die Freiheit, einzigartige GPU-Konfigurationen zu entwickeln, die nur in limitierter Auflage hergestellt werden können. Als NVIDIA seine GeForce GTX 285-Grafikkarten heruntertaktete, um zwei davon auf eine einzige Leiterplatte für die GTX 295 zu quetschen, entwickelten wir eine Dual-GPU-Mars-Karte, die dieselben Chips in ihrer ganzen Pracht entfesselte. Die Mars hatte höhere Taktraten, eine breitere Speicherschnittstelle und doppelt so viel Onboard-Speicher wie die Top-GeForce. Es wurden nur 1000 Stück hergestellt, jede einzeln nummeriert, um die Exklusivität dieses seltenen Biests zu unterstreichen.

Eine wassergekühlte ROG Ares III GPU mit einer Nahaufnahme auf den Wasseranschluss

ROG sorgte dafür, dass auch AMD-Fans in den Genuss von Grafikkarten mit zwei GPUs kommen konnten. Wir haben drei Generationen von ROG-Ares-Karten angeboten, die jeweils mit zwei AMD-Grafikkarten ausgestattet waren. Die ROG Ares der ersten Generation wurde in einem Aluminiumkoffer geliefert, verfügte über eine Hybrid-Kühlung und bot die Leistung von zwei AMD-Cypress-Grafikkarten. Die ROG Ares III war mit zwei R9-290X-Grafikkarten ausgestattet, die werkseitig auf 1030 MHz übertaktet waren.

 

Robuste Software gibt Gamern die Kontrolle über das Geschehen

Ein wesentlicher Bestandteil dessen, was ROG ausmacht, ist unser unermüdliches Bestreben, Anwendern die Kontrolle zu geben. Wir geben dir nicht nur die Möglichkeit, so viele Aspekte deines PC-Erlebnisses wie möglich fein abzustimmen, sondern arbeiten auch unermüdlich daran, diese Funktionen zugänglich, für Neulinge verständlich und einfach zu bedienen zu machen.

Zusammen mit unseren ersten Grafikkarten in den 1990er Jahren haben wir ein Dienstprogramm namens ASUS SmartDoctor angeboten. SmartDoctor wurde im Laufe der 2000er Jahre aktualisiert und bot eine Überwachung der Lüftergeschwindigkeit, ein „Alarmsystem“, das dich benachrichtigte, wenn die GPU-Temperaturen sichere Werte überschritten, sowie einige grundlegende Steuerungsmöglichkeiten zur Anpassung von Kern- und Speichertaktfrequenzen.

ASUS SmartDoctor erfüllte seinen Zweck, war aber für die Hochleistungsmerkmale von ROG-Grafikkarten nicht gut geeignet. Im Jahr 2012 haben wir GPU Tweak auf den Markt gebracht, um Enthusiasten eine bessere Kontrolle über Kern- und Speichertaktfrequenzen sowie Spannungen zu ermöglichen – und das alles in einer eleganten, benutzerfreundlichen Oberfläche. Im Jahr 2022 haben wir eine umfassende Überarbeitung der Software vorgestellt, die robuste Überwachungsoptionen, einfaches Übertakten per Mausklick für praktisch jede Grafikkarte jedes Herstellers und ein anpassbares OSD hinzufügte.

Eine visuelle Darstellung der Oberfläche und Features des Tools GPU Tweak III

Heute hat sich GPU Tweak III dank seiner nahtlosen Integration mit den ROG Astral-Grafikkarten einen festen Platz in der Taskleiste vieler Gamer gesichert. Diese Karten gehören dank ihrer Spitzenleistung und außergewöhnlichen Kühlung bereits zu den beliebtesten NVIDIA GeForce RTX 50-Serien-Karten auf dem Markt und bieten Anwendern in Kombination mit GPU Tweak III unschätzbare Sicherheit. Die Power Detector+-Funktion der App zeigt dir in Echtzeit die Stromstärke jedes Pins im 12V-2x6-Stromanschluss an. Du kannst jederzeit überprüfen, ob der Anschluss richtig sitzt und wie vorgesehen funktioniert.

 

Das ist erst der Anfang

Die ersten zehn Jahre der ROG-Geschichte waren eine Brutstätte der Innovation, als das Team sein identitätsstiftendes Mainboard-Sortiment verfeinerte und in neue Produktkategorien vorstieß. Dennoch lässt sich leicht argumentieren, dass die Republic in diesen frühen Gründungsjahren gerade erst richtig in Fahrt kam.

In den folgenden Jahren sammelte ROG-Erfolge mit revolutionären Designs, hochmodernen Netzwerkprodukten, weltbesten Gaming-Displays, präzise gefertigten Peripheriegeräten und vielem mehr. Das rasante Innovationstempo hat nicht im Geringsten nachgelassen. Mit dem 20-jährigen Jubiläum von ROG erwartet euch noch viel mehr – bleibt also dran und schaut auch in den zweiten Teil der ROG-Saga.

Vielen Dank an Geoff Gasior, ehemaliger Mitarbeiter von Republic, dessen 10-Jahres-Rückblick auf ROG als wichtiger Baustein diente, um die Geschichte von ROG in diesem Artikel und an anderer Stelle in Zukunft zu erzählen.

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